Vom Stock zum Wein

Rebschnitt und Anbinden

Es ist Winter, die Weinreben haben ihr Wachstum bereits im Herbst eingestellt und alle wichtigen Nährstoffe sind in den Rebstamm gewandert. Dennoch bereitet sich die Rebe schon jetzt auf den Austrieb im Frühjahr vor. Da die Rebe ein Lianengewächs ist, bilden sich jedes Jahr neue Triebe. Korrigiert man diese Entwicklung nicht, verwuchert die Rebe auf Dauer. Unkontrollierter Wildwuchs hätte zur Folge, dass die Triebe und Trauben klein und unreif bleiben. Das heißt für uns also jetzt, die Zeit ist gekommen die Voraussetzungen für ein neues Weinjahr zu schaffen.

 

Eine wichtige Arbeit ….

Der Rebschnitt prägt die Qualität des Weines entscheidend. Die Art und Weise, wie geschnitten wird, hat großen Einfluss auf das spätere Wachstum und hängt von der Beschaffenheit des Bodens, des Klimas und sonstigen lokalen Faktoren ab. Bei uns werden die Reben ausschließlich per Hand und nicht mit einer Maschine geschnitten, was natürlich besonders zeitaufwändig ist.

 

Ein langer Trieb ….

Eine Faustregel besagt, dass ein langer Trieb und ein „Zapfen“ geschnitten werden, auf welchen die Knospen (Trieb: 10-12 Knospen /Zapfen: 1-3 Knospen) sitzen, die dann im Frühjahr austreiben. So bekommen die späteren jungen Triebe genug Luft und Licht und können sich anschließend optimal ausbreiten und wachsen.

 

Entfernung des alten Holzes ….  

Das alte Holz des Vorjahres wird nach dem Schnitt restlos entfernt und in jeder zweiten Reihe gesammelt. Im weiteren Verlauf erfolgt eine Zerkleinerung mit einem Mulchgerät.
Das hat den Vorteil, dass die Nährstoffe, die die Reben während des alten Jahres in den Trieben gesammelt haben, wieder zurück in den Boden gelangen. Damit stehen sie auch im neuen Jahr zur Verfügung und der natürliche Kreislauf schließt sich. Das „Weinbergschneiden“ dauert in der Regel von Januar bis März.

 

Der letzte Schritt….

Dann ist es abschließend notwendig die Triebe an zu binden an den Drahtrahmen. Sind diese Arbeiten geschafft, steht einem neuen guten Jahrgang nichts im Wege.

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